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CQWPX Contest in Leichlingen 2002

Dieses mal konnte das RWDCC Team die Fieldday-Wiese des OV R25 in Leichlingen nutzen. Platz genug für den geplanten Antennenwald ist vorhanden. Nur die Pferde, die dort sonst grasen, mussten sich ein wenig einschränken.

Für das Team war dieser Contest ein reiner Materialtest.

Gründonnerstag: Erstmalig wurden die neu beschafften Monobandbeams für 20, 15 und 10m aus den ebenfalls neu gebauten Transportkisten geholt und aufgebaut. Der 4-Element-4-Band-Beam des OV R25 wurde für die Multipliersuche ausgeliehen. Ein paar Wochen vorher konnten wir 27 Mastelemente des bekannten SM17-System besorgen. Allerdings mussten die Klappfüsse nachgebaut werden, ebenfalls die Abspannringe und ein Hilfsmast. Ebenfalls mussten die Abspannseile neu angefertigt werden. Natürlich wurde auch noch ein Aufenthaltszelt aufgebaut. Das Abendessen fand schon im Dunkeln statt.

Karfreitag: Fünf Monoband-Dipole, ebenfalls neu gebaut, warteten darauf, zwischen den Beam-Masten und den sechs ebenfalls gerade erst besorgten SM12-Masten gespannt zu werden. In der Zwischenzeit wurde das alte Militärzelt des Ortsverband R25 aufgebaut. Es erschien uns plötzlich viel zu klein für eine Multi-Multi-Station. Manche Probleme lösen sich aber ganz plötzlich. Ein ortsansässiger Obstbauern kam vorbei und bot sein Zelt an. „Wie groß?“ „Es reicht!“ Also wurde das Ding abgeholt. Nach ca. 60 Minuten stand der Palast, ein riesen Ding, das jeder Dorfschützenkompanie als Festzelt hätte dienen können. Als Karlfried DL1EK das Zelt betrat erkundigt er sich, wo denn nun die Trachtenkapelle spielen würde. Schnell wurden die Stationen aufgebaut und die ersten Signale gingen zum Test in die Luft.

Karsamstag: Pünktlich um 00:00 UTC begann der Contest. Drei Running-Stations begannen mit den CQ-Rufen und die Multiplier-Station sorgte für das, was uns nicht freiwillig anrief. Jan DB1JC unser Aggregat Techniker hatte alle Hände voll zu tun und bekam 48 Stunden wenig Schlaf. Unser Supportteam, bestehend aus Margret DF5ML, Bernhard DH9BL und Wilfried DO9BW sorgten für das leibliche Wohl.

Ostersonntag: Die Nacht war saukalt. An Schlaf war nicht viel zu denken. Die Heizöfen im Zelt arbeiteten an der Leistungsgrenze, es wurde aber nicht richtig warm. Das Zelt war einfach zu groß. Keine besonderen Vorkommnisse.

Ostermontag: Der Abbautag. Nach einem Frühstück begann der Abbau, so gegen 16:00 Uhr konnten die Pferde wieder die ganze Wiese als Auslauf haben. Die Technik hatte funktioniert, es mussten nur wenige Details modifiziert werden, wir waren für kommende Wettbewerbe gerüstet.

Ach ja, es gibt noch eine Geschichte am Rande. Für die ganze Zeit hatten wir eine Baustellentoilette auf die Wiese bestellt. Irgendwann am Donnerstagnachmittag fiel uns auf, dass die Anlieferung noch nicht erfolgt war. Ein Anruf bei der Verleihfirma führte nur zu Verwirrung, doch die Lieferung wäre erfolgt und ordnungsgemäß aufgebaut worden, da müsse man auf den Fahrer waren und den mal fragen. Gegen Abend kam dann ein OM vorbei und berichtete, dass eine Miettoilette in 2 km Entfernung vor einer einsam gelegenen Diskothek für Verstimmung beim Wirt sorge….

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